Bauhistorische Untersuchungen als Grundlage für das Restaurierungskonzept und begleitende Restaurierungsdokumentation
Die Trostburg ist über 600 Jahre Stammsitz der Familie von Wolkenstein. Die ursprünglich romanische Kernburg wird zwischen dem 14. und 17. Jahrhundert wesentlich erweitert. Seit 2007 wird vor allem die malerische Ausstattung in Bereichen der Burg restauriert, die Arbeiten werden bauhistorisch begleitet.
- Befundung, Dokumentation und Restaurierungsbegleitung der hochwertigen profanen Freskenausstattung aus dem frühen 16. Jh. in Speisezimmer und Herrenzimmer.
- Derzeit wird der Innenhof restauriert, die bauhistorische Befundung des Innenhofes ergab 6 verschiedene Oberflächengestaltungen innerhalb eines Zeitraumes von 150 Jahren und ermöglichte die Ausarbeitung des Restaurierkonzeptes. Die prägende schwarz-weiss-Quaderung der Zeit um 1500 wird unter Beibehaltung der Lesbarkeit der späteren Gestaltungsphasen freigelegt.
- Für die statische Sanierung der hölzernen Stadelbrücke wurden alle Bauteile in einer Werkliste erfasst und in Hinblick auf die Restaurierung bewertet
| Arbeitszeitraum | ab 2007 |
|---|---|
| Ausführende | Sonja Mitterer |
| Projektpartner | Wolfgang von Klebelsberg |
| Sabine Mayr | |
| Rest. Artess | |
| Zimmerei Pechlaner | |
| Südtiroler Burgeninstitut | |
| Landesdenkmalamt Bozen |








