Denkmalpflegerisches Gutachten zur Bewertung der vorhandenen Bausubstanz als Entscheidungsgrundlage für Beibehalt oder Aufhebung des Denkmalschutzes
Für den geplanten Umbau des Knappenhauses am Kraken wird das Gebäude bauhistorisch untersucht, um die Möglichkeiten eines Teilabbruches aus denkmalpflegerischer Sicht bewerten zu können. Mittels Vermessung befundrelevanter Bauelemente, sowie Sondierungen am Mauerwerk und Stratigrafien an den Oberflächen werden die strukturellen Zusammenhänge des Gebäudes geklärt.
Es können insgesamt vier Hauptbauphasen festgestellt werden. Die Bausubstanz in Keller- und Erdgeschoss stammt durchwegs aus der Gotik/ Spätgotik, während das Obergeschoss durch spätere Umbauten und Einbauten stark verändert ist. Ein Teilabbruch des Gebäudes ist aus bauhistorischer Sicht nicht zu rechtfertigen. Das Obergeschoss mit Dachstuhl scheint jedoch nicht erhaltenswert, eine Aufhöhung des Gebäudes unter Bewahrung der gesamten Gebäudeproportionen ist denkbar.
| Arbeitszeitraum | 2010 |
|---|---|
| Ausführende | Barbara Lanz, Sonja Mitterer |
| Projektpartner | Jürgen Hörhager |
| Bundesdenkmalamt Innsbruck |








