Bestandsaufnahme, Dokumentation und Bewertung von historischen Hofstellen und anonymer Architektur in den Gemeinden St. Ulrich, St. Christina, Wolkenstein und Kastelruth
Die Höfekarte Gröden stellt eine Bestandsaufnahme der insgesamt 514 Hofstellen und 357 Städeln im Grödental dar. Die Gebäude werden vor Ort anhand eines speziellen Kriterienkataloges und eines entsprechenden Datenblattes systematisch nach bauhistorischen, typologischen, schadenstechnischen und restauratorischen Fragestellungen erfasst, beschrieben und bildlich dokumentiert. Die Ergebnisse sind in einer Datenbank archiviert; die Publikation der Höfekarte ist vorgesehen.
Die Bestandsaufnahme dient als Grundlage für weitere detaillierte Dokumentationen wie z.B. Vermessungen, dendrochronologische Untersuchungen und bauhistorische Analysen von besonders wertvollen oder gefährdeten Bauernhöfen. Zugleich erlaubt dieses Inventar die Ausarbeitung von längerfristigen Strategien zu Erhalt und Restaurierung der Gebäude, für touristische Nutzungen oder didaktischen Aufarbeitungen wie Themenwege.
| Arbeitszeitraum | 2008-2010 |
|---|---|
| Ausführende | Barbara Lanz, Sonja Mitterer |
| Projektpartner | Museum Gherdeina |
| Landesrat für für ladinische Schule und Kultur, öffentliche Bauten und Vermögensverwaltung Florian Mussner | |
| Norberto Demetz, Robert Moroder, Ferdinand Perathoner, Christoph Senoner, Angelika Wurz, Katharina Kranewitter | |
| Klaus Pfeifer, Labor f Dendrochronologie, Egg – Vorarlberg | |
| Institut für Baugeschichte und Denkmalpflege Universität Innsbruck |








