Fremd in der Heimat
“In Gröden hat der Tourismus die Landwirtschaft als Erwerbsquelleschon längst abgelöst. Der Wandel ging rasch und gründlich vonstatten. Ungläubig vergleicht man die Bilder von gestern und heute: wo weite Weideflächen mit verstreuten Höfen das Landschaftsbild prägten, ist heute nur mehr der dicht verbaute Talboden zu sehen. Die Orte sind städtisch geworden, die Bevölkerung wächst, das Leben pulsiert, vor allem in der Saison. Im Tal gibt es eine Handvoll Großbauern und wenige Kleinbauern, die ihre Landwirtschaft als Nebenerwerb oder aus Liebhaberei betreiben. Die Höfe sind aus St. Ulrich, St. Christina und Wolkenstein beinahe vollständig verschwunden, nur in höher gelegen Fraktionen sind einzelne Hofgruppen erhalten geblieben.”
Text: Kunst Meran
Diskussionsrunde:
Moderation: Susanne Waiz (Architekt Bozen)
Podium: Leo Andergassen (Landeskonservator), Lanz & Mitterer (Bauforschung und Architektur, Innsbruck, A), Gerold Schneider (Architekt und Hotelier Lech am Arlberg, A), Rudolf Perathoner (Architekt Wolkenstein), Vinzenz Senoner (Direktor der Musikschule St. Ulrich)
| Arbeitszeitraum | 2011 |
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| Ausführende | Sonja Mitterer, Barbara Lanz |
| Projektpartner | Kreis für Kunst und Kultur |
| Museum Gherdeina | |












