Bauuntersuchungen zur Bewertung der Bausubstanz als Entscheidungsgrundlage für weitere Planungen
Für geplante Umbauten wurden in den letzten Jahren einige Gebäude in der Stadt Schwaz bauhistorisch untersucht, sowie Teilbefundungen bzw. Baubeobachtungen durchgeführt, um den historischen Bestand berücksichtigen zu können und die Durchführbarkeit baulicher Eingriffe zu prüfen. Die Untersuchungen umfassten die Klärung von strukturellen Zusammenhängen und Oberflächenstratigrafien, sowie die zeitliche Einordung der historischen Bausubstanz mit allen Ausstattungselementen. Für absolute Datierungen wurden teilweise auch Dachwerke und ausgewählte Holzbauteile dendrochronologisch befundet.
Dabei ist die Besonderheit der Stadt Schwaz mit einem regelrechten Bauboom in der Gotik zu beobachten. Im Gegensatz zu anderen Städten in Tirol wie Hall oder Innsbruck lassen sich bei den Untersuchungen wenige, eher jüngere Bauphasen feststellen. Auch stilistich zuordenbare Architekturelemente wie Portale und Fenster, sowie Ausstattungen sind eher spärlich vorhanden.
Untersuchte Objekte:
- Stadel Palais Enzenberg-Tannenberg
- Gebäude Tannenberggasse 8
- Kloster St. Martin
- Gebäude Innsbruckerstrasse 17, Haus Mathoi
- Knappenhaus am Kraken
| Arbeitszeitraum | 2009 – 2012 |
|---|---|
| Ausführende | Barbara Lanz, Sonja Mitterer |
| Projektpartner | Patricia Tartarotti, Melanie Hammerschmidt, Katharina Kranewitter, Carmen Wurz |
| Bundesdenkmalamt Tirol | |
| Kurt Nicolussi, Thomas Pichler | |
| Arch. Hörhager, Schwaz | |
| Arch. Riebler, Innsbruck | |
| Arch. Mayrhofer, Innsbruck | |










